Der Sommer stellt die Haut auf eine harte Probe: Man schwitzt mehr, die Hautbarriere wird gestresst und Duschen wird zu einer größeren Herausforderung als sonst. Es ist von entscheidender Bedeutung, zu verstehen, wie Schweiß funktioniert, wann er zum Problem werden kann und wie man die Haut im Sommer richtig reinigt – insbesondere für Menschen mit empfindlicher Haut, die zu Reizungen neigt oder für Menschen, die unter übermäßiger Schweißbildung leiden.
Was ist Schweiß und warum leidet die Haut im Sommer?
Schweißbildung ist eine physiologische Reaktion des Körpers auf Wärme. Die ekkrinen Schweißdrüsen produzieren eine wässrige Flüssigkeit, die mit Mineralsalzen angereichert ist. Beim Verdunsten auf der Hautoberfläche wird die Körpertemperatur gesenkt.
Das Problem ist nicht der Schweiß an sich, sondern wenn er auf der Haut verbleibt. Wird er nicht rechtzeitig entfernt:
- verändert sich der pH-Wert der Haut
- wird der Hydrolipidfilm geschwächt
- gerät die Hautbarriere aus dem Gleichgewicht, was die Vermehrung von Bakterien (den Verantwortlichen für den unangenehmen Geruch) begünstigt
- werden Hautfalten zu einem Nährboden für Reizungen und Entzündungen.
Am stärksten betroffen sind die Achselhöhlen, die Leistengegend, die Ellbogen und die Knie, da sich dort besonders viel Feuchtigkeit ansammelt und die Reibung zwischen den Hautflächen die Situation zusätzlich verschlimmert.
Übermäßiges Schwitzen: Ursachen und Auslöser
Hyperhidrose (oder übermäßiges Schwitzen) kann primär sein (beschränkt auf Achselhöhlen, Hände, Füße oder das Gesicht und ohne erkennbare organische Ursache) oder sekundär aufgrund spezifischer Faktoren auftreten. Zu den häufigsten Ursachen gehören:
- Stress und Angst
- Hormonelle Veränderungen
- Hitze
- Intensive körperliche Aktivität
- Ernährung
- Arzneimittel.
Nächtliches Schwitzen: Ursachen und Abhilfe
Im Sommer führen heiße Nächte zu einer deutlich erhöhten Schweißbildung während des Schlafs, was sich direkt auf die Schlafqualität auswirkt.
In den meisten Fällen reichen folgende Maßnahmen aus:
- Raumtemperatur: ideal sind 18 bis 20 °C
- Textilien, die mit der Haut in Kontakt kommen: vorzugsweise aus Baumwolle oder Leinen, synthetische Fasern vermeiden
- Abendessen: weniger Alkohol, scharfe Speisen und Koffein in den Stunden vor dem Schlafengehen
- Abendliche Körperpflege: eine gründliche Reinigung vor dem Schlafengehen entfernt den im Laufe des Tages angesammelten Schweiß und verringert nächtliche Beschwerden.
Wenn das nächtliche Schwitzen stark oder anhaltend ist oder von anderen Symptomen begleitet wird, sollte man einen Arzt aufsuchen, um systemische Ursachen auszuschließen.
Hitzeausschlag (Miliaria): Symptome und Vorbeugung
Hitzeausschlag, auch Miliaria oder Sudamina genannt, ist eine Hautentzündung, die durch die Ansammlung von Schweiß auf der Haut verursacht wird und sich häufig infolge verstopfter Schweißdrüsenausgänge verschlimmert. Sie tritt vermehrt im Sommer auf und betrifft insbesondere Kinder und Menschen mit empfindlicher Haut.
Die wichtigsten Symptome sind:
- Lokale Rötungen in den Hautfalten
- Juckreiz und Brennen
- Wärmegefühl auf der Haut
- Kleine Bläschen bei schwereren Verläufen.
Wer ist besonders gefährdet:
- Menschen mit empfindlicher oder atopischer Haut
- Sportler und wer sich über längere Zeit bewegt
- Wer Kleidung aus synthetischen oder nicht atmungsaktiven Fasern trägt
- Kinder, deren Schweißdrüsen noch nicht in vollem Umfang aktiv sind.
Bei Erwachsenen mit atopischer Dermatitis kann Schweiß als auslösender oder verschlimmernder Faktor wirken und Brennen sowie Entzündungen vor allem in den Hautfalten verstärken.
Sie leiden unter übermäßigem Schwitzen unter den Achseln und haben empfindliche Haut? Hier sind unsere Tipps:
Für Menschen, die unter übermäßigem Schwitzen leiden, ist es oft eine Herausforderung, das richtige Produkt zu finden: Viele herkömmliche Deodorants reizen empfindliche Haut und sind für Personen, die gegen Duftstoffe und andere gängige Inhaltsstoffe allergisch sind, nicht geeignet.
Ceramol Hyperdeodorant reguliert die Schweißbildung auf physiologische Weise und schützt dabei die Epidermislipide. Es desodoriert sanft, ohne die Schweißbildung zu beeinträchtigen, und eignet sich ideal für Achselhöhlen, Hände und Füße.
Hautreinigung im Sommer.
Diese Fehler sollten Sie vermeiden:
- Sehr heißes und zu langes Duschen
- Reinigungsprodukte mit aggressiven Tensiden (SLS/SLES), Duftstoffen oder potenziell reizenden Konservierungsstoffen
- Reiben der Haut beim Abtrocknen
- Vernachlässigung der Hautfalten.
Gute Gewohnheiten:
- Kurzes und lauwarmes Duschen
- Reinigungsprodukte mit physiologischem pH-Wert, ohne Duftstoffe und ohne Laurylsulfate
- Schonendes Abtrocknen mit einem weichen Handtuch aus Baumwolle oder Leinen
- Atmungsaktive Kleidung aus Naturfasern.
Bei empfindlicher oder reaktiver Haut kommt es auf das richtige Reinigungsprodukt an. Ceramol Schaumbildende Waschbasis Gesicht-Körper ist ein hautverträgliches Reinigungsprodukt frei von Laurylsulfat-Tensiden, Konservierungsstoffen und Duftstoffen. Dank der Makro-Mizellen-Technologie entfernt sie Unreinheiten schonend und schützt die wesentlichen Epidermislipide.
Der Sommer muss kein Problem für die Haut sein. Übermäßiges Schwitzen, Hitzeausschlag und Reizungen sind zwar häufige Beschwerden, lassen sich aber in den meisten Fällen durch eine einfache Pflegeroutine und Produkte, die die Hautbarriere schonen, verhindern.
Hautschonende Reinigung, Regulierung der Schweißbildung mit einem physiologisch verträglichen Produkt und das Achten auf die Signale der Haut sind die drei konkreten Verhaltensregeln, die den Unterschied zwischen gestresster und ausgeglichener Haut ausmachen – auch im Sommer und bei Hitzewellen.
Die hier genannten Informationen ersetzen nicht die Einschätzung eines Arztes.