Das Auftragen von Sonnenschutzmitteln ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Haut gesund zu erhalten. Und doch wiederholen sich jeden Sommer die gleichen Fehler: zu niedriger LSF, zu sparsames Auftragen, vergessene Stellen und ungeeignete Produkte. Die Folgen sind Sonnenerythem, Sonnenbrand und Schäden, die sich mit der Zeit summieren.
Was sind UV-Strahlen und wie schädigen sie die Haut?
Hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Haut lässt sich die UV-Strahlung der Sonne in zwei Kategorien einteilen:
- UVB-Strahlen: Sie erreichen die oberen Schichten der Epidermis. Sie sind verantwortlich für Sonnenbrand und Sonnenerytheme und die Hauptursache für akute Sonnenschäden.
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UVA-Strahlen: Sie dringen tiefer ein, schädigen die Kollagen- und Elastinfasern und sind hauptverantwortlich für die lichtbedingte Hautalterung und Pigmentflecken. Sie sind das ganze Jahr über vorhanden und können sogar Glas durchdringen.
Ein wirksames Sonnenschutzprodukt muss beide Wellenlängen abdecken. Man spricht in diesem Fall von einem Broad Spectrum UVA-/UVB-Schutz.
Was ist ein Sonnenerythem und warum darf es nicht unterschätzt werden?
Ein Sonnenerythem ist eine entzündliche Hautreaktion auf zu viel UV-Strahlung, wenn der Schutz nicht angemessen, nicht ausreichend oder nicht auf den jeweiligen Phototyp abgestimmt ist. Es ist keine einfache Rötung, sondern ein Signal: Die Haut wurde tatsächlich geschädigt.
Die wichtigsten Symptome:
- Diffuse Rötung, Wärmegefühl und Hautspannen
- Juckreiz und Brennen, manchmal auch Schmerzen bei Berührung
- Schwellungen in Hautbereichen, die der Sonne besonders stark ausgesetzt waren
- In schwereren Fällen: Bläschenbildung, Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit.
Wie lange hält ein Sonnenerythem an?
- Leichtes Sonnenerythem: 3-7 Tage, in der letzten Phase kann die Haut leicht schuppig werden
- Ausgeprägtes Sonnenerythem: bis zu 10 Tage
- In schweren Fällen mit Bläschenbildung: die Heilungsdauer verlängert sich und es ist notwendig, einen Arzt zurate zu ziehen.
Die Langzeitfolgen bei häufigem Sonnenbrand sind gravierend: vorzeitige lichtbedingte Hautalterung, bleibende Pigmentflecken, höheres Risiko für aktinische Keratose und Hauttumore, darunter das Melanom. Ein Sonnenerythem ist nie nur ein vorübergehendes unangenehmes Hautgefühl.
Wer ist besonders anfällig für Sonnenbrand?
Nicht alle Hauttypen reagieren gleich auf Sonnenexposition. Einige Faktoren erhöhen das Risiko eines Sonnenerythems, darunter:
- Heller Phototyp
- Empfindliche oder atopische Haut
- Kinder (ihre Haut ist dünner)
- Medikamente, die die Lichtempfindlichkeit erhöhen
- Aufenthalt in der Sonne in den Mittagsstunden
- Sonnenexposition in den Bergen oder am bzw. im Wasser.
Das richtige Sonnenschutzmittel bei empfindlicher Haut?
Bei empfindlicher, reaktiver, überempfindlicher oder zu Atopie neigender Haut ist die Wahl des Sonnenschutzmittels nicht einfach. Viele Produkte enthalten Duftstoffe, Alkohol, Konservierungsstoffe oder chemische Filter, die Reizungen oder allergische Reaktionen auslösen können. Folgende Kriterien sind zu berücksichtigen:
- LSF 50+: Sehr hoher Lichtschutzfaktor, empfohlen für empfindliche Haut, Kinder und helle Phototypen
- Broad Spectrum-Schutz gegen UVA- und UVB-Strahlen
- Keine Duftstoffe, Alkohol und Konservierungsstoffe mit Allergierisiko
- Inhaltsstoffe, die die Hautbarriere unterstützen: Epidermislipide, Ceramide, Karitébutter.
Ceramol Sun Protection Stick SPF 50+ besitzt all diese Eigenschaften. Ein Sonnenschutzstick mit sehr hohem Schutzfaktor, Broad Spectrum UVA-/UVB-Schutz und hochverträglichen Sonnenschutzfiltern der neuesten Generation. Er enthält außerdem Epidermislipide und Karitébutter für eine rückfettende und schützende Wirkung auf die Hautbarriere. Er ist unsichtbar, nicht komedogen, wasser- und schweißfest und ophthalmologisch getestet. Für Erwachsene und Kinder geeignet, auch bei zu Allergien neigender, überempfindlicher oder reaktiver Haut.
Sonnenschutz richtig auftragen: die häufigsten Fehler
Die Wahl des richtigen Produkts reicht nicht aus, es muss auch richtig aufgetragen werden. Die häufigsten Fehler:
- Nicht ausreichende Menge
- Das Auftragen erfolgt nicht rechtzeitig: Der Sonnenschutz muss 15-20 Minuten vor der Sonnenexposition aufgetragen werden
- Der Sonnenschutz wird nicht erneuert: Er muss alle 2 Stunden und nach jedem Baden oder bei starkem Schwitzen erneut aufgetragen werden
- Empfindliche Hautpartien werden vergessen: Stellen wie Nase, Ohren, Wangenknochen, Augenpartie, Hals und Handrücken dürfen nicht übersehen werden
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Sonnenschutzmittel aus dem Vorjahr werden verwendet: Die Photostabilität der Filter nimmt mit der Zeit ab.
Sonnenbrand: Was zu tun und was zu vermeiden ist
Tritt trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein Sonnenerythem oder ein Sonnenbrand auf, ist richtiges Handeln in den ersten Minuten und Stunden entscheidend für die Heilungsdauer.
Was Sie tun sollten:
- Sofort aus der Sonne gehen und die Haut erst nach vollständiger Heilung erneut der Sonne aussetzen
- Haut mit kaltem (nicht eiskaltem) fließendem Wasser oder feuchten Umschlägen kühlen
- Reichlich Wasser trinken, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen
- Produkte mit lindernder und feuchtigkeitsspendender Wirkung auftragen, die für empfindliche Haut geeignet sowie frei von Duftstoffen und Alkohol sind
- Die betroffenen Stellen mit leichter Kleidung aus Baumwolle oder Leinen bedecken.
Was Sie vermeiden sollten:
- Direktes Auflegen von Eis oder Kühlpacks auf die Haut
- Heißes Duschen und aggressive Reinigungsprodukte
- Kratzen, Reiben oder Abziehen bzw. Abreißen der schuppenden Haut
- Aufstechen der Bläschen
- Auftragen von reizenden Ölen, Parfüms oder selbst erdachten Mitteln auf die gerötete Haut
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Erneute Sonnenexposition vor der vollständigen Heilung.
Sonnenschutz und Kinder: Die wichtigsten Regeln
Die Haut von Kindern ist dünner und empfindlicher gegenüber UV-Strahlen. Ein Sonnenbrand im Kindesalter kann das Risiko von Hauterkrankungen im Erwachsenenalter erheblich erhöhen.
- Babys unter sechs Monaten sollten grundsätzlich nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden
- Für alle Kinder die Mittagssonne (10 bis 16 Uhr) meiden
- Stets LSF 50+ verwenden, auch bei bewölktem Himmel
- Sonnenschutzmittel auf alle unbedeckten Hautstellen auftragen, auch und besonders auf Gesicht, Ohren, Hals, Schultern, Fußrücken
- Sonnenschutzmittel alle 2 Stunden und nach jedem Baden erneut auftragen
- Kinder zusätzlich mit Kopfbedeckung, Sonnenbrille und geeigneter Kleidung schützen.
Schützen Sie sich jeden Tag: Vorbeugung macht keinen Urlaub
Sonnenschutz ist kein saisonales Produkt: UVA-Strahlen sind das ganze Jahr über vorhanden, und die lichtbedingten Schäden durch wiederholte Sonnenexposition summieren sich mit der Zeit. Beginnen Sie deshalb noch heute mit dem richtigen Hautschutz und investieren Sie in Ihre Gesundheit und die Ihrer ganzen Familie – jetzt und für die Zukunft.