Psoriasis erkennen und behandeln

Lösungen und Tipps zur Behandlung von Schuppenflechte

Psoriasis (Schuppenflechte) ist eine nicht ansteckende chronische Hauterkrankung, die schon im Kindesalter ausbrechen kann. Sie beruht auf einer genetischen Veranlagung, aber kann durch Umwelteinflüsse und die Lebensweise ausgelöst und verschlimmert werden. 
Psoriasis muss richtig behandelt werden, denn sie kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen und sich auch auf die Psyche und die Beziehung zu anderen auswirken.

Wie und wo manifestiert sich die Psoriasis? 

Psoriasis ist durch eine anormale Aktivierung des Immunsystems gekennzeichnet, die zu Veränderungen bei der Reifung der Hautzellen mit folglicher Freisetzung einiger Entzündungsmediatoren führt.

Die typischen Zeichen einer Psoriasis sind:

  • Erythem (Rötung)
  • Hautverdickung und Abschuppung
  • Trockenheit und Juckreiz

 

 Zunächst möchten wir klarstellen, dass Psoriasis:

  • NICHT ansteckend ist
  • NICHT auf eine schlechte Hygiene zurückzuführen ist
  • NICHT die Fruchtbarkeit beeinträchtigt

Der Verlauf dieser Hautkrankheit ist unvorhersehbar und ändert sich mit der Zeit. Es gibt Momente ohne Verletzungen, Flecken, Verdickungen und Abschuppungen, in denen die Haut als „klare Haut“ bezeichnet wird.

Die typischen Stellen einer Psoriasis sind:

  • Ellbogen
  • Knie
  • unterer Rückenbereich

Weitere mögliche betroffene Areale sind der Bauchnabelbereich, die Kopfhaut, die Genitalien, die Nägel, die Handflächen und die Fußsohlen.

Bei Kindern können auch die Hautfalten und das Gesicht betroffen sein.

 

Psychologische Folgen der Psoriasis 

Psoriasis heißt nicht nur, sich mit lästigen und oft sichtbaren Hautproblemen auseinandersetzen zu müssen, zumal wirkt sie sich auch auf das soziale Leben und die zwischenmenschlichen Beziehungen der Betroffenen aus.

Bei Menschen mit Psoriasis kann sich das Selbstbild verändern, was zumeist dazu führt, dass sie sich anders oder verurteilt fühlen.
Diese starke emotionale Belastung beeinträchtigt nicht nur das Selbstwertgefühl und die Gelassenheit der Betroffenen, sondern kann eine Form von Stress auslösen, der zumal sogar den Erfolg der Therapie beeinträchtigt.

Demzufolge kann das Überwinden der emotionalen und psychologischen Auswirkungen der Krankheit auch die Therapieerfolge begünstigen.

Haben Sie keine Angst, über Ihre Krankheit zu reden: Sie werden feststellen, dass Sie nicht allein sind, und das wird Ihnen helfen, die psychischen und physischen Belastungen besser zu bewältigen.

 

Was man bei Psoriasis tun kann: Therapien und Dermokosmetik

Nur ein Facharzt kann eine richtige Diagnose stellen und die angemessene Therapie festlegen. In der Regel werden je nach Schweregrad drei Therapieformen verschrieben:

  • Lokaltherapie – entsprechende Produkte werden direkt auf die Haut aufgetragen
  • Systemische Therapie – die Medikamente werden gespritzt oder als Tablette eingenommen
  • Lichttherapie – die Haut wird den Strahlen spezieller Lampen ausgesetzt, welche die positiven Wirkungen des Sonnenlichts nachahmen

Auf Anraten des Hautarztes kann die Therapie mit dermokosmetischen Produkten kombiniert werden, die spezifische geschmeidig machende Aktivstoffe enthalten.
Die tägliche Anwendung eines rückfettenden und rückfeuchtenden Produkts, das speziell für Psoriasis entwickelt wurde:

  • schenkt sofortige Linderung
  • verbessert langfristig die typischen Barriereveränderungen dieser Hauterkrankung

Vermeiden Sie Produkte, die als "Wundermittel" gegen Psoriasis angepriesen werden. Denken Sie daran, dass nur ein Facharzt oder Apotheker Produkte empfehlen kann, die sicher und dermatologisch wirksam sind.

 

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Die genannten Informationen stellen keinen ärztlichen Rat dar. Sie dienen nur der Veranschaulichung und ersetzen nicht die Einschätzung eines Experten.

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